Diesmal wieder ein Interview und befragt wird niemand geringerer als Robert Basic, Deutschlands Aushängeschild was Blogging angeht. Hier erzählt er über seine größte Leidenschaft, Startups, wie er zu Computern gekommen ist und was ihn sonst noch so interessiert. Ich habe die “heißt du wirklich Robert Basic?”-Frage vermieden und versucht nicht das zu fragen, was ihm sicher jedes mal gestellt wird. Viel Vergnügen!
BlickBlog.com: Schon wieder gebloggt, vergeht dir nie die Lust?
R. Basic: Bist Du wahnsinnig:)) Die Faszination Bloggen lässt mich nicht los. Langeweile? Lustlosigkeit? Die ganze Welt steht einem offen, tausende von Menschen, die man noch nicht kennengelernt hat. Das reicht nicht mal für 10 Leben, um das auszukosten. Es geht eben nicht ums Bloggen, sondern um das, was das Blog ermöglicht. Man ist Teil einer werdenden Gesellschaft, die sich durch das Netz verändert und weiter verändern wird. Ohne Grenzen, aber geprägt von lokalen Kulturen und Traditionen, eine wahnsinnig spannen Mischung. Wir sehen doch heute, rund läppische 10-15 Jahre nach dem Aufkommen des Netzes, lediglich Fragmente dessen, wie wir miteinander kommunizieren können und wie wir uns informieren, wie wir zusammen agieren und arbeiten werden. Und obwohl es ein so verdammt kurzer Zeitraum ist, hat der Mensch in dieser kurzen Zeitspanne die Technik genutzt und Einiges bereits bewegt.* *Ein Blick nach viel weiter vorne lässt einen in Neugier erstarren:) Im Bewußtsein Teil dieser Entwicklung zu sein, so klein man als Rädchen auch sein mag, bloggt es sich herrlich.

BlickBlog.com: Basicthinking befasst sich oft mit dem Internet, aber auch andere Themen finden dort ihren Platz. War das immer so geplant und was hälst du von Blogs, die sich auf ein Thema festbinden?
R. Basic: Ob jemand in der Breite bloggt oder thematisch eingegrenzt ist mir völlig egal, das ist jedem sein Sache. Ich mag beide Seiten. Bei mir? Ich mag mich nicht festlegen, da mich das, was mich interessiert, aufs Blog bringe. Wüsste nicht, warum ich das auf ein Thema eingrenzen sollte. Da würde ich mich selbst beschneiden beim Austoben meiner Interessen, die mal kurzfristig, mal mittelfristig, mal langfristig gelagert sind. Heute schnackel ich viel über Google, Social Networks, Web-Startups und was weiß ich was. In 10 Jahren kann das ganz anders aussehen, weil mich dann andere Dinge interessieren werden.
BlickBlog.com: Du bist ein sehr bekannter Blogger - wenn nicht der bekannteste Blogger - im deutschsprachigen Raum. Hat sich seit den Anfängen etwas verändert? Fühlst eine Art Verantwortung, oder zwängt man sie dir irgendwie auf?
R. Basic: Das hält sich doch sehr in Grenzen, das mit dem Gefühl und der gefühlten Verantwortung. Im Vergleich zu großen Medienorganen bin ich ein publizitischer Winzling, der einen klitzkleinen Teil der Menschen in D erreicht. Zudem meine intellektuelle Kapazität nicht darauf ausgelegt ist, sich mit 10 Millionen Menschen zu verbinden,sondern wie jeder andere Mensch auch darin sehr eingeschränkt ist. Alles andere wäre eben ein “Medienorgan”, das den Kontakt zum Einzelnen schon lange verloren hat. Zwangsweise, denn kommerzielle Effizienzfaktoren erlauben einen 1:1 Kontakt schlichtweg nicht. Der Blick gen Medien dient als Relativierung ob der eigenen “Bedeutung” aber auch der Abgrenzung, was man eigentlich als Blogger wirklich haben möchte. Ich möchte die Menschen fühlen können, anfassen können, mich mit ihnen austauschen. Es ist unmöglich, das mit Mengen zu tun, mit denen Medienorgane umgehen. Und überlege Dir mal, Du würdest tatsächlich 10 Mio Menschen täglich (!) erreichen. Oder von mir wegen monatlich. Da geht es nicht mehr um Verantwortung, sondern um Macht, über die man verfügt, dass man Dingen eine wertende Bedeutung geben kann, die sich über die Massenreichweite potenziert. Wenn wir eins gelernt haben, dann ist es die Tatsache, dass Macht nahezu jeden Menschen korrumpiert (selbst ein Gandhi, ein Ubermensch, war nicht davor gefeit, mag man einigen Historikern Glauben schenken). Vor allen Dingen dann, wenn er keinen Kontrollorganen mehr ausgesetzt ist. Was aber im Großen gilt, darf im Kleinen keine Ausnahme sein. Ob man nun mit 2 Lesern täglich umgeht oder 100 oder 1.000 oder 10.000. Die individuelle Verantwortung -im Gegensatz zur Verantwortung eines Unternehmens, das durch viele Mitarbeiter getragen wird- hat man ebenso, dass man immer wieder die Leser darauf bringt, selbst zu denken. Sich hinzustellen und zu behaupten, das eigene Wort wäre die richtige Interpretation, wäre einfach nur Dummheit. Insofern mag es sein, dass ich mit zu den bekannteren Bloggern gehöre, aber wie bereits dargestellt, trägt jeder Verantwortung, unabhängig der Leserreichweite. Und Macht möchte ich davon abgrenzen, die man erst erlangt, wenn man Reichweiten wie Medien erlangt, die nicht umsonst Agenda Setter genannt werden.
BlickBlog.com: Du führst seit 2002 einen Blog. Vermisst du die Exklusivität dieser Zeit oder freut es dich, dass plötzlich so viele Leute bloggen?
R. Basic: Was ist daran exklusiv zu nennen, dass sich Menschen über ein Blog austauschen können? Wer will, der kann. Das ist großartig. So wie wir einfach so miteinander im RL reden können. Wenn es nach mir ginge, müssten alle Menschen bloggen:) Eher nervt es mich total ab, dass manch einer davor zurückscheut, seine Gedanken zum virtuellen Papier zu tragen, weil er fürchtet, abgemahnt zu werden. Das spielt dann ganz besonders eine Rolle, wenn man als Kunde über ein Unternehmen daherzieht. Unternehmen erlauben sich, uns mit ihren Werbebotschaften zu beglücken, nehmen wir uns das gleiche Recht heraus, nur umgekehrt, passt das den Unternehmen nicht. Das ist Schrott! Und es geht hierbei nicht um Beleidigungen. Man muss heutzutage ein Jurastudium absolviert haben, um seine Meinung offen kundzutun. Das geht so nicht und bedarf einer weitaus höheren Schutzmöglichkeit, so dass auch bildungstechnisch weniger gesegnete Menschen befreit sprechen können.
BlickBlog.com: Was hälst du von den vielen neuen Blogs, die aus dem Boden wachsen?
R. Basic: Hm.. was soll ich dazu sagen? Auf das einzelne Blog bezogen ist es wie bei jedem anderen auch: Manchen sind spannend, manche nicht. Was für andere spannend ist, erscheint mir unspannend und umgekehrt. Es leben die Geschmacksfreiheit! Was ich aber wunderschön finde? Die Tatsache, dass zu immer mehr Themen Blogs und Blog-Peergroups entstehen!
BlickBlog.com: Die deutschsprachige Blogsphäre wird gerne mit der amerikanischen verglichen. Glaubst du, dass es hier jemals solche Ausmaße gibt? Ich würde meinen, dass es das Medium völlig verändern würde.
R. Basic: Je mehr Blogs es gibt, desto größer wird die Bekanntheit “großer Blogs”. Von denen in den USA schon längst einige Blogs einfach nur kommerziell geführten Medienunternehmungen entsprechen. Da aber Journalisten gerne die kommerzielle Perspektive betonen, entsteht ein leicht schräges Bild und dieser Vergleich, dass drüben alles größer und besser sei. Das ist schon mal ein Teil, was den Vergleich angeht und hinter diesem Vergleichsstreben steht. Das Faszinosum Blog erklärt sich nicht daraus, dass man damit Geld machen kann, das ist sowas von scheißegal. Das Faszinosum stellt sich über die durch die Technik ermöglichte Vernetzung der Menschen und Themen auf Basis des Individuums dar. Nun aber die Gretchenfrage: Was ist der Wert aus 2 vernetzten Menschen und aus 1.000 vernetzten Menschen? Ist der Unterschied ein Faktor 500? Seit wann können und wollen wir den mathematischen Wert menschlicher Beziehungen und dessen, was daraus entsteht, messen? Wenn demnach in den USA von mir wegen 10 Mio Menschen hin und wieder bloggen (was ich nicht ganz glaube angesichts der Dominanz der Social Networks), hierzulande höchstens 1 Mio Menschen? Ist das 10x besser und wenn ja, besser zu was? Leben drüben die besseren Menschen? Betrachtet man es aus dieser Perspektive, kommt man zu keiner Bewertung. Man kann einfach nur sagen, es bloggen mehr Menschen in einer Region X, schön. Aber es geht ja um einen Vergleich. Wobei in Deiner Frage implizit mitschwingt, dass es ruhig mehr sein dürften in D. Ja, gebe Dir Recht, wie ich es bereits oben in einer andere Frage angemerkt hatte. Wenn alle bloggen würden, wäre ich happy. Das wird aber nicht so schnell passieren, egal ob nun 1% oder 50% viel oder wenig sind. Der Nachteil, den Blogs mit der heutigen Technik mit sich bringen ist einfach zu erklären: Topblogs mangelt es nicht an Austausch. Aber was ist mit den anderen Blogs? Wie verbinden die sich besser als heute? Heute legt man los und kein Mensch interessiert sich für Dein Blog, wenn Du nicht gerade irgendwie den Nerv über ein Thema triffst. Ich kenne aberm keinen Menschen, der gerne mit sich spricht, wenn wir mal die echten Tagebuchblogger außen vor lassen. Was Blog brauchen, ist eine Ehe aus Social Networking Elementen und dem Blog selbst. So dass Interessierte viel einfacher und schneller auf die Blogs treffen, die ihnen interessant erscheinen.
BlickBlog.com: Gehen wir mal etwas weg vom Bloggen. Wie benutzt du das Internet sonst noch? Foren, SocialNetworks, etc.?
R. Basic: Da das Blog im Zentrum meines digitalen Lebens steht, ist die Antwort sehr einfach und kurz: So gut wie gar nicht.
BlickBlog.com: In einem Videointerview hattest du ein eigenes Startup angesprochen. Wie weit stehen die Pläne, oder habe ich irgendwas versäumt?
R. Basic: Wir sind auf der Suche nach einem denkenden Entwickler(team), insofern kann das noch dauern. Da ich ein Freund von Offenheit bin, wird es dann genug zu lesen geben. Die meisten Web-Startups köcheln im Stillen Kämmerlein vor sich dahin, was ich für einen fatalen Denkfehler halte. Erstens gibt es keine einzige Idee, die man verschweigen müsste. Nicht in der Konzeptionsphase, nicht in der Startphase, nirgends. Wenn wir davon ausgehen, dass von 1 Mio Ideen 1 Idee wirklich genial und schützenswert wäre, ok, aber was juckt mich Lotto beim Startup? Die Kunst, und daran scheitern viele, liegt darin, den Geschäftsalltag effizient zu managen, nicht die großen Sprünge zu machen. Wir sind keine Einsteins. Weil wir eben keine sind und einen guten von einem schlechten Unternehmer nur die Häufigkeit der Fehler unterscheidet und was er daraus lernt, muss man nicht so tun als ob man was zu verstecken hätte. Sprich, man hat das ganze Internez vor sich, man kann unmittelbar mit den Kunden und Interessenten sprechen, seine Probleme anteasern, erläutern, nach Lösungen suchen. Dass die Konkurrenz mitliest, juckt auch nicht, wenn sie nicht das dazu notwendige Genom mitbringt, das Internet zu inhalieren und nicht nur als Geschäftsmodell betrachten.
BlickBlog.com: Sollte sich das Internet vom Geldverdienen distanzieren? Ich glaube in den letzten 10 Monaten habe ich 100 neue “Geld verdienen”-Blogs gesehen. Sollten sich Startups mehr auf ihre Ideen als auf einen möglichen Exit konzentrieren?
R. Basic: Seit wann ist das Internet zum Geldmachen degradiert worden;) Wirtschaften ist in der heutigen Weltkultur lediglich nur ein Bestandteil, bewegen tut es aber die Menschen nicht wirklich. Was uns bewegt, sind wir selbst. Seit jeher. Anyway, die Frage nach dem Exit: Wenn ein Hype losbricht, dann fällt es leichter, nach dem Exit zu schielen. Wenn es keinen Hype (YouTube Exit war ein Hype-Auslöser, der Exit von StudiVZ war in D ein Hype-Auslöser) gibt, heißt es ökonomisch wirtschaften. Wer mehr Geld ausgibt als verdient, ist weg vom Fenster. Ganz simpel. Und ganz ehrlich, wenn es einem gelingt, via Exit einen monetär reizvollen Ausstieg zu finden, der muss schon ein verdammt guter Marketier sein. Wobei das meistens nicht die Gründer selbst sind, sondern die Erstfinanziers, die ihre Beziehungen spielen lassen. Grundsätzlich aber sollte der Blick auf dem positiven Cash Flow liegen und der ökonomischen Entfaltung der Firma im Gesamtheitlichen. Exit dahingegen kann nur eine Teilstrategie mit Glücksanteilen sein, wenn man es wirklich ernst meint mit seinem Vorhaben, da man Glück nicht selbst in der Hand hat. Business as usual also? Usual heißt ja nicht easy, das Managen alleine ist schon ein Riesenproblem, das es zu lösen gilt. Wie stellt man die Organisation um, wenn die Firma von 5 Mann über 20 auf 50 und dann auf 100
angewachsen ist? Man kann dann nicht mehr hemdsärmelig verfahren wie zu Beginn. Aus dem Pionierdasein -wenn man diese Phase überhaupt überstanden hat, Chance steht 1:10 und schlechter- wird ein Manager-Dasein, das nicht jedem schmeckt. Aber wir sehen es ja nicht selten, dass die Gründer in dieser sich stabilisierenden Phase von Bord gehen.
BlickBlog.com: Das Internet ist dieses Jahr 10 Jahre alt geworden. Wie wird es mit 20 aussehen, wie mit 30?
R. Basic: Größer, anders und unerwartet
Hey, wenn ich das wüsste, wäre ich reicher als Gates und Jobs zusammen
BlickBlog.com: Du schreibst häufig über Startups, welche Neugründungen fandest du sympathisch?
R. Basic: Ich kann es schwer auf einzelne Grundparameter herunterbrechen. Das kann bei jedem Startup anders aussehen. Wenn ich einen Faktor nennen müsste, dann die Ressourcen. Je weniger Ressourcen einem Gründer zur Verfügung stehen, umso spannender finde ich das Vorhaben und umso beachtlicher finde ich den Mut des Gründers.* *Ein anderer Faktor ist das Alter. Wenn einer um die 18 ist und dann so ein Ding angeht, das finde ich beachtlich. So hatte ich -da man sich ja selbst als Vergleich heranzieht- mit 18 was gänzlich anderes im Kopf, als sich mit einer Firma herumzuplagen.
BlickBlog.com: Welche Startups wiederum nicht?
R. Basic: Startups von Großunternehmen, so zB Bloomstreet oder UndDu. Da wird ein Riesentamtam gemacht, groß geplant und und groß verloren. Langweilig finde ich das, um ehrlich zu sein.
BlickBlog.com: Gates und Jobs gelten als Figuren und Revoluzzer der Computerszene, wahrscheinlich weil sie so konkurrierend arbeiteten. Kann man im Internet auch einige Köpfe als Nachfolger benennen oder lässt sich das nicht adaptieren, weil es sich um ein völlig anderes Medium handelt?
R. Basic: Die Gegenbenheiten um die 70er und 80er herum waren mit der Geburtsstunde der Personal Computer nicht grundsätzlich anders als heute imInternetzeitalter. Menschen machen sich das zu eigen, was ihnen nutzt. So hat der Computer für zu Hause und im Büro in 20 Jahren die Welt erobert. Das Web hat dazu -natürlich Dank dieser kleinen Computer- lediglich 10 Jahre benötigt. Der Mogul der PC Ära war und ist eben Gates. Jobs ist doch erst in den letzten Jahren zur Kultfigur hochstilisiert worden, hatte aber imho diese Ära bei Weitem nicht geprägt wie es ein Gates getan hat. Zu Deiner Frage: Kann man diese Macher aber mit Brin/Page, Jeff Bezos und Pierre Omidyar? Haben sie das Internet “gemacht”? Entscheidend beeinflusst? Gut, Google ist die dominierende Suchmaschine in nahezu allen Ländern, Amazon und eBay haben das eCommerce perfektioniert. Aber reicht die Wirtschaftskraft aus, um ihnen einen entscheidenden Einfluss bei der Entwicklung des Webs zu bescheinigen? Ich bezweifle es. Mit den Anfängen haben sie nix zu tun, sie
sind ledigliche Gewinner einer Entwicklung. Die andere in Gang gesetzt haben. Das unterscheidet sie von Gates und Jobs.
BlickBlog.com: Kommen wir von Online zu Offline: Wann bist du als erstes mit Computern in Berührung gekommen? Ich bin im Vergleich zu dir absolut jung, vermisst man als Anwender die alten simplen Zeiten?
R. Basic: Das ist easy: Die ersten Computer -so wie wir sie verstehen- waren ein C64 und ein Sinclair ZX80, aber der allererste Kontakt war mit einer… Spielekonsole, auch ein Computer;) Von Atari. Als Grundschüler bei einem Freund. Der schloss so einen komischen Kasten an der Fernseher an, zwei Striche und ein Ball erschienen. Pong! So nannte sich das Game. Und ich war hin und weg:) Das muss irgendwann zwischen 76-77 gewesen sein, also rund 30 Jahre her.* *Um diese Zeit herum kam ich dann auch in Kontakt mit Schachcomputern. So zB durfte man gegen “Boris” antreten, der mit einem sprach:)
BlickBlog.com: Welches Betriebssystem benutzt du?
R. Basic: Windows XP und Vista
BlickBlog.com: Jetzt mal mehr zu deiner Person: Hat es dich gefreut als einige Blogs die kroatische Flagge hissen mussten?
R. Basic: Man freut sich immer, wenn man eine Wette gewinnt, besonders diese. Dass es die kroatische Flagge war, jo mei, das gab der Wette doch die richtige Würze, war aber nicht so entscheidend. Hätte auch ein anderer Wetteinsatz sein können.
BlickBlog.com: Was interessiert dich so außerhalb des Internets und des Computers?
R. Basic: Außerhalb? Da gibt es nur eine große Kante und man fällt ins Nichts:) Was für eine Frage, “außerhalb”… als gäbe es Parallelwelten
BlickBlog.com: Das ist die Art und Weise, wie ich die Welt sehe ;). Was für Musik hörst du, welche Filme magst du?
R. Basic: Alles und nix, bin weder großer Musikfan noch Filmfan. Was gefällt ist gut, was nicht, das nicht. Aber gut, ich sollte ja wenigstens einen Film nennen. Sagen wir mal… hm.. hom… “Die Sieben Samurai” und “Jagoda im Supermarkt”. Das letztgenannte Werk ist ein klitzekleiner, unbekannter serbischer Film, bei dem ich mir fast in die Hosen gemacht hätte vor lauter Lachen. Kommt aber wirklich nur dann gut, wenn man es auf serbisch hört. Und die Sieben Samurai ist einfach ein Muss, kennt wohl jeder, denke ich, oder? Und Musik? Sagen wir mal Pink Floyds Platte “Wish You Were Here”.
BlickBlog.com: Dobre dan, mehr kann ich nicht. Beschreib dich mal in einem Satz.
R. Basic: Lebensmilliardär (ok, kein Satz, aber ein Wort reicht doch auch)
BlickBlog.com: Dein Schlusswort?
R. Basic: Wie, nicht genug geschrieben?
BlickBlog.com: Lieblingsessen, Lieblingsgetränk, Lieblingsfarbe und Lieblingsinternetseite?
R. Basic: Wenn ich Hunger habe, esse ich alles. Wenn ich Durst habe, trinke ich alles, fast alles, außer Wein und härteren Alkoholika (weils einfach nicht mundet)*.* Farbe? Sowas von egal. Und Internetseite? Das Internet?
BlickBlog.com: Vielen Dank für das lange Interview.
R. Basic: (Anmerkung v. mir: Er hatte nicht die Möglichkeit zu antworten.)
Links zum Thema: Basicthinking

20 Kommentare ↓
[...] 13. Martin Hillmann / BloggingBox 14. Turi2 / Koepfe2 (Video) 15. No Big Deal 16. Webregard 17. BlickBlog.com Artikelzusatzinfos 1. Tags: Blog Interviews, interviews, Video Interviews 2. weitere Artikel [...]
> Gates und Job
Der Mann hört auf den Namen Job*s*, und wenn überhaupt “konkurriren” die nicht, sondern sie konkurrieren
Jobs hat einen Job :=]
“warscheinlich weil sie so konkurrirend”, unbedingt noch ein h anfügen, damit dort auch wahrscheinlich steht. Außerdem, wie oben schon erwähnt: konkurrierend statt konkurriend
Ich finde es schön zu sehen, dass man auch noch nach sovielen Jahren Sdie Freude und den Spaß am bloggen noch nicht verloren hat. Tolles Interview.
kommt schon, jeder macht mal rechtsschreibfehler, naja ist ja jetzt geändert, wie ich sehe.
cool, ich hab jetzt so ca. 10 interviews von ihm gelesen und da kam meistens das selbe raus, aber das ist schon etwas besser, wenn du mich fragst.
Gute Fragen … Gute Antworten … aber wie heisst RB denn jetzt in echt
michaela schaffrath, seit der geschlechtsumwandlung aber robert basic
also ich lese roberts blog schon länger und mir gefällt vor allem seine reale art. er gibt sich ehrlich und nicht so pseudoseriös wie viele andere blogger, die einfach lächerlich wirken mit ihrem anzug-stil.
[...] ein neues Interview auf Blickblog.com: Robert Basic im Interview [...]
sehr schönes interview!
auf die eine oder andere antwort hätte man vielleicht noch ein wenig mehr eingehen können. aber insgesamt sehr informativ!
ich glaube, er hat die fragen per mail geschickt und sie dann beantwortet bekommen. robert ist ja ständig busy.
Die Tippfehler sind behoben, danke für eure Kommentare.
[...] Robert Basic im InterviewKluge Gedanken von Robert - an der einen oder anderen Stelle ist die Rosa Brille zu erkennen. Aber er liebt das, was er macht… [...]
Das beste Interview bisher auf blickblog.com btw.
[...] weiteres Interview mit Robert Basic. Ich glaube, ich muss bald auch mal meinen Senf abgeben zum “tollen” [...]
[...] Robert Basic erzählt etwas mehr über sich in einem weiteren Interview. [...]
Ein für alle mal: Basic ist arrogant, uninformiert und oberflächlich. Dass der Kerl die deutschen Blogger repräsentiert ist traurig für den Rest der Zunft. Dass mal ein paar aufstehen und so etwas aussprechen ist unwahrscheinlich. Obwohl Basic’s Macht begrenzt ist.
Paul
@Paul: Ich fand das “Gespräch” mit ihm eigentlich nett. Wenn du anderer Meinung bist, dann sprich es aus, du musst ja nicht seinen Blog lesen und er bleibt auch nicht ewig die verlinkte Nummer 1.
Auch mich stören einige der hochgefeierten deutschen Blogs, weil sie einfach langweilig und unpersönlich sind. Bei Basic sehe ich das aber anders.
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